Austernsauce ist eine dicke, dunkelbraune Würzsauce aus der kantonesischen Küche. Ihr Grundstoff ist eingekochter Sud von Austern, dazu kommen Zucker, Salz und Stärke, die sie sämig macht. Erfunden hat sie 1888 der Koch Lee Kum Sheung in Guangdong, als er einen Topf Austern zu lange auf dem Feuer ließ. Aus seiner Garküche wurde die Firma Lee Kum Kee.
Wie schmeckt Austernsauce?
Salzig, leicht süß und tief nach Umami. Nach Fisch schmeckt sie kaum. Im Wok gibt sie Fleisch und Gemüse einen glänzenden Überzug und eine runde Würze, die Sojasauce allein nicht schafft.
Wofür du sie verwendest
- Pfannengerichte mit Rind, Huhn oder Garnelen, oft zusammen mit Sojasauce
- gebratene Nudeln und gebratener Reis
- blanchiertes Grüngemüse wie Pak Choi oder Brokkoli: 1 EL Austernsauce mit 1 EL Wasser und einem Spritzer Sesamöl darübergeben
- Marinaden für Fleisch, das du grillst oder brätst
Gib sie gegen Ende der Garzeit dazu. Sie enthält Zucker und brennt bei starker Hitze schnell an.
Ersatz für Austernsauce
- Hoisinsauce: süßer und würziger, nimm etwas weniger.
- Sojasauce mit Zucker: 1 EL Sojasauce und ½ TL Zucker ersetzen 1 EL Austernsauce. Für die Bindung rührst du eine Prise Stärke unter.
- Vegetarische Austernsauce: Die gibt es fertig aus Pilzen, oder du kochst sie selbst nach der Rezeptkarte unten.
Allergene und Haltbarkeit
Austernsauce enthält Weichtiere und oft Weizen. Geöffnet gehört die Flasche in den Kühlschrank. Dort hält sie mehrere Monate, achte auf das Mindesthaltbarkeitsdatum und darauf, dass sich kein Schimmel am Flaschenhals bildet.
Rezepte mit Austernsauce
Probier sie im Rindfleisch mit Austernsauce aus dem Wok, in gebratenen Nudeln mit Rindfleisch oder bei gebratenem Schweinefleisch mit Salat.
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Bild: KI-generiert.
